Mode

Die Liste:
Statement-Shirts

Von , 17. January 2017

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Keanu T-Shirt von Idea Books ltd. via Voo Store, etwa 50 Euro

Statement-Shirts sind en vogue – besonders die aktuellen Modelle von Gucci, Chanel und Co. Aber bis zu 690 Euro für ein T-Shirt hinblättern? Wir haben ein paar bezahlbare Alternativen aus dem Netz gefischt

Schlaue Sprüche, Markenlogos, bunte Bildchen: Seit knapp einem Jahr werden Statements wieder auf der Brust getragen. Vor allem zwei Modelle verdrehen derzeit allen den Kopf: Das eine Shirt stammt aus dem Hause Gucci und zeigt ganz simpel Logo und Namen der Luxusbrand. Das andere präsentiert Chanel in seiner aktuellen Cruise Collection. Der Slogan, passend zum Cuba-Motto: „Viva Coco Cuba Libre“ oder kurz, „Coco Libre“. 

Wer etwas auf sich hält, besitzt mindestens eins der beiden Modelle und zeigt es nur zu gerne auf Instagram und Co. Schließlich gelten die Teile als Must-Haves der Saison. Angesagte Streetstyle-Ikonen dürfen nicht selten sogar beide Shirts ihr Eigen nennen und auch bei uns macht sich allmählich ein latenter „Habenwollen“-Reflex bemerkbar. Gäbe es da nicht einen entscheidenden Haken. Der Preis. Satte 320 bis 690 Euro für ein T-Shirt, für ein Item, das eigentlich ein Basic ist. Da friert das verzückte Lächeln unweigerlich für einen kurzen Moment im Gesicht ein; selbst bei den größten Modefans. Ließe sich bei einer guten Handtasche oder einem Schuh noch argumentieren, dass es sich um eine Anschaffung fürs Leben handelt, ergibt sich die Kurzlebigkeit des T-Shirts allein schon aus seiner Materialität heraus.

Klar, Designerkleidung hat ihren Preis und wird ihn wohl immer haben. Darin liegt ihr entscheidendes Charakteristikum. Das macht sie exklusiv – beziehungsweise „machte“. Durch das Internet, durch Social Media-Kanäle und natürlich auch durch Blogger wie Influencer hat sich die Mode für die breite Masse geöffnet. Mit dieser „Demokratisierung der Modewelt“ kam aber auch die Pflicht zum Statussymbol auf. Mit einem Mal will jeder Follower ein Stück vom Kuchen abhaben oder besser gesagt, ein Markenteil im Schrank. Eine Handtasche von Chloé, ein Paar Schuhe von Céline, Kleidung von Vetements, Gucci oder Balenciaga, das ist längst zur Selbstverständlichkeit geworden. Nichts anderes wird uns Tag für Tag auf den einschlägigen Kanälen suggeriert. Jetzt ist es eben das auf vielen Accounts als “affordable” beworbene Baumwoll-Shirt, das den Eintritt in einen vermeintlich elitären Kreis gewährt. Fernab allen Markenwahns legen wir also allen, die wirklich etwas auf dem Herzen tragen, diese günstigen Alternativen an die Brust:

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“Rocket Fries” T-Shirt von Ganni, etwa 60 Euro

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Print-Shirt von Sex Skateboards via Soto, etwa 45 Euro

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“Misfortune” T-Shirt von Weekday, etwa 70 Euro

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“Make America grape again” T-Shirt von Nylon, etwa 45 Euro

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Print-Shirt von Asos, etwa 30 Euro

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“Beverly Hills 90210” T-Shirt von Mango, etwa 20 Euro

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Boyfriend-T-Shirt von Fila via Asos, etwa 30 Euro

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T-Shirt mit Logo-Print von MSGM, etwa 90 Euro

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Print-Shirt von Nylon, etwa 35 Euro

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Eiffel Tower T-Shirt von Kenzo, etwa 90 Euro

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“Broken Morals” T-Shirt von Urban Outfitters, etwa 35 Euro