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Prada: Past Forward

Von , 18. November 2016

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© Prada

Zurück nach vorne Spulen, bitte: Der neue Kurzfilm Past Forward von Prada und David O. Russell springt zwischen Zeit und Raum

Unsere Leben gleichen immer mehr Collagen, zusammengesetzt aus Erinnerungen und Träumen, Bildern, die wie Zeitschriftenseiten aus dem Kontext gerissen sind, und die wir irgendwie in unserem Kopf oder irgendwo in unserem Instagram-Feed zu einer möglichst gradlinigen Geschichte zusammenfügen – vielleicht aber sogar selbst nach einer gewissen Zeit den Durchblick verlieren.

Was dann noch Realität ist, was vielleicht Einbildung, Traum oder Wunschvorstellung, bleibt am Ende unserer eigenen Wahrnehmung überlassen. Ein unberechenbares, vielleicht unheimliches, vielleicht auch aufregendes Konzept – das der US-amerikanische Regisseur David O. Russell nun versucht hat, für Prada einzufangen. Als Multi-Plattform Filmprojekt in schwarz-weiß, dass sowohl in Kinos und Galerien, als auch auf den Sozialen Medien und Online gezeigt wird.

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© Prada

Irgendwo zwischen Verfolgungsjagd und Liebesgeschichte hetzen die Hauptdarstellerinnen Allison Williams, Freida Pinto und Kuoth Wiel durch den Flughafen und die Tanzschule, vermischen Traum mit der Realität und überlassen es am Schluss dem Zuschauer, zu entscheiden, in welchem Rahmen sich das gerade gesehene bewegt – und ob es den überhaupt gibt.

Denn O. Russell, der sich für Filme wie American Hustle oder Silver Linings Playbook verantwortlich zeichnen kann, wollte bewusst nicht den gängigen Regeln für Filme nachgeben, lieber ein vielschichtiges Werk präsentieren, das er selbst als Kunstwerk bezeichnet, mit Skulpturen oder Gemälden vergleicht. Und wie heißt es immer so schön: Kunst muss man ja gar nicht verstehen, sondern fühlen, und deshalb stützt sich auch “Past Forward” ganz auf den Einfluss der Emotionen.

Also, Film ab für den neuen Kurzfilm Past Forward von Prada und David O. Russell: