Mode

Interview: Olivia Palermo

Von , 2. March 2017

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MAX&CO. Frühjahr/Sommer 2017 © MAX&CO.

Ihre Looks zieren die Seiten renommierter Modemagazine weltweit, ihrem Internet-Auftritt folgen Millionen Fans: im Interview erzählt Olivia Palermo, wer ihren Stil bisher am stärksten beeinflusste, was sie vom Phänomen Instagram hält und welches New Yorker Restaurant das beste Essen hat

2008 startete deine Karriere in der MTV-Serie „The City“ – heute bist du eine gefragte Persönlichkeit der Modebranche. Wolltest du schon immer in der Mode arbeiten?
Als ich jünger war? Nein. Es war tatsächlich etwas, in das ich einfach hineinstolperte, während ich meiner Liebe zur Mode nachging. Aber ich habe nicht daran gedacht, dass ich Mode zu meinem Beruf machen könnte.

Du arbeitest mittlerweile seit fünf Saisons als Brand Ambassador für Max&Co. Was ist das Besondere an eurer Zusammenarbeit?
Das Team mit dem ich bei Max&Co. zusammenarbeite ist unglaublich. Die Arbeit macht vor allem dadurch wirklich viel Spaß.

Von Nina Ricci bis Fendi: du sitzt bei Modenschauen oft in der Front Row – von welchen Designern erwartest du Großes?
Meine Favoriten waren erst vor kurzem auf den Fashion Weeks in New York und London zu sehen: Misah Nonoo, Jonathan Simkhai und Malone Souliers.

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MAX&CO. Frühjahr/Sommer 2017 © MAX&CO.

Dein Kleidungsstil ist bereits seit Jahren gefestigt. Welchen Trend machst du in der kommenden Saison trotzdem mit?
Im Sommer liebe ich vor allem den maritimen Look sehr. Meine Lieblingsstücke für die kommende Saison kommen beide aus der aktuellen Max&Co. Kollektion, ein gelber Mantel und eine geometrisch bedruckte Hose aus Jacquard.

Deine Outfits sind für viele eine Inspirationsquelle, aber wer ist deine persönliche Stilikone?
Ich habe eigentlich keine persönliche Stilikone, aber meine Mutter und meine Tante hatten einen großen modischen Einfluss auf mich. Während meiner Reisen lasse ich mich gerne von den stilsicheren Frauen inspirieren, denen ich begegne.

Du lebst in New York, bist ständig unterwegs und fast auf der ganzen Welt zuhause. Was sind deine Hotspots und besten Shopping-Adressen?
Die Portobello Road in London ist eine super Adresse für tolle Vintage-Stücke, in New York gehe ich zum Mittag- oder Abendessen gerne zu “Miss Paradis” – bekannt für ihre mediterran/kalifornische Küche – und in Tokio gibt es ein bisschen von allem.

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MAX&CO. Frühjahr/Sommer 2017 © MAX&CO.

Du bist das Gesicht internationaler Magazintitel, kooperierst mit großen Modehäusern und warst Gastjurorin bei Project Runway. Was steht als nächstes auf deiner Bucket-List?
Ich habe keine Bucket-List als solche, aber ich habe mir einige Ziele für die kommenden Jahre gesetzt. Solange diese aber noch nicht Realität geworden sind, werde ich nichts verraten!

Du gehörst zu den Ersten, die aufgrund ihres Stils fotografiert wurden, auch als es noch kein Instagram und wesentlich weniger Social Media gab. Welche Vorteile siehst du für die Modebranche und für dich als Geschäftsfrau?
Wir arbeiten in einem sehr kreativen und visuellen Geschäft, in dem Instagram das perfekte Medium darstellt. Für meine Zusammenarbeit mit anderen Modemarken erhalten wir dadurch ein unglaubliches Feedback, das auch meine Arbeit beeinflusst.

Was machst du, wenn dein Handy einmal aus ist, sagen wir für einen ganzen Tag?
Offline sein – leider ist das in einer digitalen Branche keine Option. Aber ich versuche dennoch, so gut es geht Arbeit und Privatleben zu trennen.

Danke für das Interview!

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MAX&CO. Frühjahr/Sommer 2017 © MAX&CO.